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Fussfarben

10. Juli 2008

Fussfarben an den ZehenFingerfarben kennt jeder. Aber wusstet ihr eigentlich auch, dass man die Fingerfarben sehr gut auch als Fußfarben benutzen kann? Okay, das Ergebnis sind dann auch schmutzige Füße, die man meistens weit weniger gut und schnell sauber bekommt als die Hände mit den Farbklecksen. Es sei denn, man hat einen netten Freund, der für schmutzige Füße dann das Säubern übernimmt …

Mit Fingerfarben malen, das klingt jetzt ziemlich kindisch. Aber obwohl ich noch ein Teenager Girl bin – 18 bin ich schon lange. Ich bin sogar schon 19. Da hat man einfach noch erfrischend ungewöhnliche Ideen. Und als meine Freundin Svenja, mit der ich schon zusammen zur Schule gegangen war und jetzt in Gießen die kleine Studentenbude angemietet habe, für unsere Zweier-Studentinnen-WG, auf die Idee kam, wir sollten die Wohnung bunt gestalten, war ich sofort dabei.

Genaugenommen ist die Wohnung nichts anderes als ein trübsinniges dunkles Loch. Das kennst du sicher noch aus deinen eigenen Zeiten als Student. Aber du würdest staunen, wie viel da ein wenig Farbe bewirken kann! Ein paar hübsche bunte Teppiche, interessante Vorhänge, und alles sieht schon ganz anders aus. Und am Ende beschlossen wir noch, die Küche mit ihren wenigen, dafür aber umso dunkleren Möbeln durch ein freundliches, großes Gemälde direkt über dem Frühstückstisch aufzuhellen.

Schmutzige FüsseNun können allerdings weder Svenja noch ich richtig malen, und ein Gemälde kaufen, das konnten wir uns nicht leisten. Wenn man nun aber nicht richtig malen kann, dann kann man wenigstens bunte Farbkleckse verteilen. Wir beschlossen also, uns Fingerfarben und ganz viel Papier zu kaufen und uns dann auf diesen Blättern so richtig auszutoben. Mein Freund war übrigens auch da, als es mit den Fingerfarben ans Werk gehen sollte.

Svenja, immer korrekt – so ist sie nun einmal – tauchte ihre Finger in einen Farbpott und begann zu malen. Oder vielmehr zu klecksen. Die Ergebnisse waren allerdings ziemlich unbefriedigend. Überhaupt erschien mir das als viel zu langweilig und konservativ, die Fingerfarben wirklich mit dem Finger zu verteilen. Und schon hatte ich eine Idee.

Ich nahm mir ein neues Blatt Papier, verteilte aus den Töpfchen ein paar Farben darauf, und dann zog ich Schuhe und Strümpfe aus und begann damit, die Farbe mit den nackten Füßen zu verteilen und zu vermischen. Ich muss mich selbst loben – das Ergebnis konnte man regelrecht kunstvoll nennen; es hatte etwas. Also mir gefiel es absolut klasse, und meinem Freund und Svenja ebenfalls.

Deshalb setzte ich mich gleich an ein zweites Blatt, um es per Fußfarben mit den Zehen als Pinseln zu bemalen, und Svenja tat es mir nach. Mein Freund allerdings, der sah bloß zu. Das allerdings sehr fasziniert … Ich wusste ja vorher schon, dass er meine Füße sehr erotisch findet. Das hatte er auch immer gezeigt, indem er mir mal meine Füße massierte, mal sogar richtiggehend abschleckte. Im Moment allerdings hätte er dazu bestimmt keine Lust … Schließlich waren es ziemlich schmutzige Füße, die ich gerade besaß.

Dreckige Füsse

Das malen mit den Füßen machte aber soviel Spaß und wir wurden dabei so übermütig, dass Svenja und ich am Ende sogar damit begannen, statt die Farbe nur auf dem Papier zu verteilen, uns gegenseitig unsere Füße so richtig schön anzumalen. Das sah aus! Rot, grün, blau, gelb, schwarz – unsere Füße waren total bunt. Und total schmutzig.

Und wisst ihr, was dann passierte, als wir mit dem Malen fertig waren? Da bot sich mein Freund an, uns die Füße zu säubern. An Ort und Stelle natürlich; denn wer so schmutzige Füße hat, kann damit ja schließlich nicht ins Bad laufen, er müsste höchstens getragen werden. Mein Freund holte eine Schüssel mit warmem Wasser, einen Waschlappen und Handtücher und säuberte zuerst Svenjas schmutzige Füße, dann meine.

Dabei wurde ich fast ein wenig eifersüchtig, wie liebevoll er sich um Svenjas Fußsohlen und Zehen bemühte, damit auch wirklich ja alles wieder sauber war. Allerdings habe ich mich nachher, als Svenja im Bett war, für diesen Fußerotik Seitensprung reichlich entschädigt. Da hat er sich nämlich ausschließlich und sehr ausgiebig nur um meine Füße gekümmert.

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