Fußfetisch Blog

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Fußmassage

8. Februar 2010

Eigentlich war Daniel nicht mein Freund. Das heißt, er war doch mein Freund – aber nicht so ein Freund; wenn ihr wisst, was ich meine … Ein Single Girl wie ich braucht halt ab und zu für gewisse Dinge, Partybesuche zum Beispiel, männliche Begleitung. Und zwar auch ohne dass sie sich gleich auf diesen Typen als festen Freund festlegen muss.

Genau dafür sind alte Freunde gut; und Daniel und ich, wir sind wirklich alte Freunde – wir kennen uns noch aus der Schulzeit. Erotisch hatte es irgendwie nie zwischen uns gefunkt, aber wir sind immer prima miteinander klargekommen.

Zumindest wenn Daniel gerade mal wieder Single war, hatte er auch nie etwas dagegen, mich irgendwohin zu begleiten. Das passte uns eigentlich beiden ganz gut. So hatte man immer einen Begleiter vom anderen Geschlecht, musste nirgendwo alleine auftauchen – und wenn auf so einer Party dann jemand war, den man interessant fand und mit dem man was anfangen wollte, konnte man das ohne Probleme tun.

Daniel wurde nie eifersüchtig, wenn ich mit anderen Männern geflirtet habe, denn er wollte ja nichts von mir. Und er hatte auch nichts dagegen, wenn ich mit einem anderen Mann nach Hause ging.

Auf der Party allerdings, wo sich auf einmal zwischen Daniel und mir alles verändert hat, da war wirklich kein Mann zu sehen, der mich auch nur halbwegs interessiert hätte.

Zu diesem Zeitpunkt war ich lange genug Single, dass es mir langsam auf die Nerven ging. Ich hätte schon gerne einen festen Freund gehabt. Aber die erotischen Abenteuer, die für mich der Weg zum Ziel waren, blieben immer mitten auf diesem Weg stecken und entwickelten sich über einen One Night Stand nicht hinaus.

Deshalb war ich auch schon nach nicht mal zwei Stunden bereit, wieder nach Hause zu gehen; ebenso wie Daniel, der auch keine interessante Frau zum Anbaggern gefunden hatte.

Allerdings hatte meine Aufbruchsstimmung noch einen ganz anderen Grund. Ich hatte mir extra für die Party noch ein figurbetontes, schwarzes Etuikleid gekauft, und dazu passte nun einmal nichts anderes als hochhackige Schuhe. Also gab es auch gleich noch ein paar High Heels mit spitzem Absatz dazu.

So geil diese High Heels aber auch aussehen – sie brachten mich echt um! Irgendwie hatte ich sie wohl ein bisschen zu klein gekauft, obwohl die Schuhe in meiner normalen Größe waren. Oder ich hatte es unterschätzt, wie sehr High Heels drücken können, wenn man sie längere Zeit an hat.

Auf jeden Fall konnte ich nach einer Weile kaum noch auf den hohen Absätzen stehen, geschweige denn herumlaufen.

Sobald wir zur Tür draußen waren, griff ich mir die Pumps und zog sie aus. Daniel kuckte zwar etwas merkwürdig, aber das störte mich nicht. Es störte mich auch nicht, dass es an meinen Füßen in den Nylons etwas kühl war, als wir die blanke Steintreppe hinuntergingen. Es tat so gut, endlich dem engen Gefängnis des Leders entkommen zu sein, dass ich hätte singen können.

Auf der Straße allerdings hatte das Barfußlaufen – die dünnen Nylons waren ja nun kein Schutz gegen die Unebenheiten des Asphalts und vor allem gegen die Kälte, die vom Boden aufstieg – so seine Nachteile.

Aber erstens hätte es mein Stolz nicht zugelassen, dass ich es nun vor Daniel zugab, mich mit dem Barfußgehen etwas überschätzt zu haben, und zweitens zog sich mein Magen zusammen, wenn ich nur daran dachte, wie sehr die engen Pumps kneifen würden. Deshalb half es mir alles nichts – ich musste tapfer durchhalten, die Zähne zusammenbeißen und weiter auf meinen Nylons durch die Straßen marschieren.

Was war ich froh, als wir endlich bei mir zu Hause waren! Daniel kam noch mit rein, auf ein Glas Wein, das er für uns holte, während ich auf dem Sofa saß, die Füße hochgelegt, und jammerte, weil sie so weh taten.

“Dagegen hilft am besten eine Fußmassage”, meinte er. Noch bevor ich dazu einen Kommentar abgeben konnte, hatte er sich neben mich gesetzt, meine schmutzigen Füße in den kaputten Nylons auf seinen Schoß gehoben – wo ich dann bald eine sehr ungewohnte Erhebung spürte, die mich sehr verwunderte -, und damit begonnen, mit beiden Händen nacheinander meine Füße zu reiben; vom Hacken zu den Zehen und wieder zurück zur Fußsohle, mal über den Spann, mal über die Fußsohle.

Nachdem er mir eine ganze Weile lang die Füße massiert hatte – ich schnurrte dabei die ganze Zeit wie eine Katze, so angenehm fand ich das -, landeten seine Hände auf einmal an meinen Fußknöcheln, an meinen Waden, kurz darauf an meinen Knien – und noch etwas später auf meinen Oberschenkeln.

Ich war viel zu träge, um etwas gegen seine schrittweise Eroberung zu unternehmen – und ließ es einfach geschehen.

Ja, und irgendwann war Daniel bei seinem Vorwärtsstreben dort angekommen, wo meine Nylons – ich trug an diesem Tag halterlose Strümpfe – schon lange aufgehört hatten. Er streichelte die empfindliche Haut ganz oben an meinen Oberschenkeln.

Noch ein wenig später stieß er dann gegen ein Hindernis; meine in ein schwarzes Nylonhöschen verpackte Muschi. Zu diesem Augenblick war es spätestens klar, dass er mir keineswegs nur eine Fußmassage verpassen wollte, sondern sich irgendwie etwas ganz anderes vorgestellt hatte …

Allerdings ließen meine Füße ihn nicht los. Oder vielmehr, er ließ meine Füße nicht los. Als ich kurz darauf vom Sofa auf mein Bett umquartiert worden war, wo er mich auszog und dann zwischen meine Schenkel abtauchte, hatte ich die Beine angewinkelt und meine Füße, noch immer mit den zerrissenen Strümpfen und der schmutzigen Fußsohle, standen auf der Matratze.

Er griff danach, massierte mir die Fußsohle, die Zehen, kitzelte mich, ohne damit aufzuhören, was seine Zunge gerade in meinem Schritt veranstaltete.

So lernte ich es, dass mein Freund Daniel ein echter Fußerotik Liebhaber ist. (Ach ja, ein Super-Liebhaber ist er auch, um das gleich mit zu erwähnen …) Und so kam es, dass er von einem Freund zum festen Freund wurde.

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