Ich weiß noch genau, wie entsetzt meine Mutter dreingeschaut hat, als ich mit 18 das erste Mal in Netzstrümpfen nach Hause kam, die ich mir nach der Arbeit – ich bin Azubi in einer großen Firma – von meinem eigenen Geld gekauft hatte. Natürlich wollte ich sie sofort anziehen und bin im Kaufhaus noch extra aufs Damenklo gegangen, um mich umzuziehen. Das seien ja echte “Nuttenstrümpfe”, meinte meine Mutter fassungslos. Das mag ja sein; aber es hat doch seinen Grund, warum Nutten gerne Netzstrümpfe anziehen. Sie sehen einfach geil aus!
Und die Empörung meiner Mutter hat mich erst recht in meiner Vorliebe für Netzstrümpfe bestärkt. Ich muss allerdings auch zugeben, als Teen Girl ist man dem natürlich auch nicht ganz abgeneigt, die eigene Mutter durch ein besonders auffälliges Outfit ein wenig zu schockieren. Deshalb habe ich meine neu erworbenen Netzstrümpfe prompt auch am Wochenende darauf angezogen, als meine Mutter mich zum Geburtstag einer Nachbarin mitnehmen wollte.
Schlimm genug, auf so ein langweiliges Kaffeekränzchen für Ältere überhaupt mitgehen zu müssen, wenn man 18 Jahre jung ist und Lust auf Action hat. Aber dann wollte ich wenigstens meinen Spaß dabei haben und die anwesenden reifen Damen ein wenig schocken, und da kamen mir die Netzstrümpfe gerade recht. Immerhin war ich ja insoweit brav, als ich zu den Netzstrümpfen ein sehr schlichtes und anständiges, wenn auch schwarzes und recht kurzes Kleid angezogen habe.
Die Ladys musterten mich ebenso schockiert, wie meine Mutter mich kurz zuvor angeschaut hatte; als ich nach dem Umziehen in Minikleid und Netzstrümpfen aufgetaucht war, nur hatte ich ihr ganz unmissverständlich erklärt, dass ich so oder gar nicht mitkomme, und sie hatte dann nachgegeben. Ich amüsierte mich königlich über die ganzen Blicke auf meinen langen, schlanken Beinen in Netzstrümpfen. Wahrscheinlich bedachten sie meine Strümpfe auch alle mit dem Ausdruck Nuttenstrümpfe.
Auf einmal bemerkte ich noch ein weiteres Paar Augen auf dem herrlichen schwarzen Netz an meinen Beinen, und die stammten nicht von einer älteren Dame, sondern von einem jungen Mann. Von einem sehr gut aussehenden jungen Mann. Der mir kurz darauf als der Neffe des Geburtstagskindes vorgestellt wurde. Nun ja, “Kind” ist etwas übertrieben; sie wurde ja bereits 45. Dieser Neffe war wohl nicht sehr oft bei seiner Tante, denn ich hatte ihn vorher noch nie gesehen. Ich konnte das gut verstehen; denn sie ist ziemlich langweilig, streng und prüde.
Dummerweise setzte man uns beide “jungen Menschen” nicht einmal zusammen, sondern verteilte uns in der ältlichen Runde. Ich hätte gerne mit ihm geplaudert. So flirteten wir nur mit den Augen miteinander; aber in diesen flirtenden Blicken, die wir wechselten, stand schon eine Menge zu lesen. Ich wurde mehrfach rot – und ich wurde auch, das spürte ich deutlich, feucht im Schritt. Pech nur, dass ich außer den Netzstrümpfen nichts unter meinem Kleid trug; so konnte kein Slip die Nässe auffangen.

Ich weiß noch, wie ich dachte, dass hoffentlich auf meinem gepolsterten Stuhl kein feuchter Fleck zurückbleiben würde, da stellte man auf einmal sehr erschrocken fest, dass die Milch für den koffeinfreien Schonkaffee alle war. Oder vielmehr, es war zwar noch Milch da, aber die war – peinlich, peinlich! – sauer. Sofort sprang ich auf und bot mich an, neue Milch zu holen; froh, aus dem altbackenen Kreis herauszukommen. Zum Glück hatten wir keine Milch im Haus, denn bei uns trinkt niemand welche. So musste ich zum Tante Emma Laden um die Ecke gehen statt einfach nur in die Wohnung nebenan. Das versprach mir eine längere Atempause.
Wie ich das insgeheim auch gehofft hatte, bot der gut aussehende junge Mann sofort an, mich zu begleiten. Damit mir nichts passiert, begründete er das. Ich musste heimlich grinsen. Der sollte lieber aufpassen, dass ihm nichts passierte, wenn er mitkam! Die Treppe herunter und aus der Haustür schafften wir es noch ganz anständig, aber dann hakte ich mich ganz frech bei ihm unter und schmiegte mich so an ihn, dass er bei jedem meiner Schritte meine Hüften spüren konnte.
Das hatte sehr schnell den gewünschten Erfolg; er atmete sehr hastig und schaffte es kaum noch, die Unterhaltung aufrecht zu erhalten. Noch bevor wir am Laden angekommen waren, spürte ich auf einmal seine Arme um mich. Er zog mich an sich, um mich mitten auf den Mund zu küssen, mir dabei seine Zunge zwischen die Lippen zu schieben und gleichzeitig mit den Händen sehr fest und sehr gierig meine Oberschenkel hinauf zu streifen, bis er an meinem nackten Po angekommen war. Unter dem Kleid, selbstverständlich …
Am liebsten hätte ich ihn ja zu noch weit mehr verführt als nur dem Griff an meine Netzstrümpfe und an meine Pobacken. Ich war mindestens ebenso erregt wie er und konnte kaum noch an mich halten. Aber wir haben dann doch Vernunft walten lassen und beschlossen, dass wir uns lieber ein anderes Mal ganz privat treffen, wo nicht diverse ältere Damen sehr aufmerksam auf die Milch und unsere Rückkehr warteten. Und garantiert auch noch jedes Erröten, jeden erhitzten Seufzer und jedes Teil verrutschter Kleidung zumindest in Gedanken kommentieren würden.
Vor der Wohnungstür küssten wir uns noch einmal, aber dann traten wir ganz brav, so, als ob nichts gewesen wäre, wieder in die Wohnung und schlossen uns, mit Milch, erneut der Geburtstagsfeier an. Allerdings nicht ohne dass er mir vorher noch schnell zugeflüstert hatte, ich solle bloß ja bei unserem geplanten Treffen am nächsten Tag auch meine Nuttenstrümpfe – oh, Verzeihung, natürlich sagte er Netzstrümpfe – anziehen. Was ich selbstverständlich bejahte.